Doris Scho­ma­ker erhält den Silvesterorden

Päpst­li­che Aus­zeich­nung für Ver­diens­te um Kir­che und Gesellschaft

Für ihren beson­de­ren ehren­amt­li­chen Ein­satz in Kir­che und Gesell­schaft hat Papst Fran­zis­kus hat vier Osna­brü­cker und Ems­län­der aus dem Bis­tum Osna­brück aus­ge­zeich­net – unter ande­rem die ehe­ma­li­ge SkF-Vor­sit­zen­de Doris Schomaker.

Ehe­ma­li­ge SkF-Vor­sit­zen­de wird geehrt

Sie erhielt den Sil­ves­ter­or­den für ihr kari­ta­tiv-kirch­li­ches Enga­ge­ment: Von 1998 bis 2018 war Scho­ma­ker maß­geb­lich im Sozi­al­dienst katho­li­scher Frau­en (SkF) in Osna­brück tätig. In die­sen 20 Jah­re lang enga­gier­te sie sich im Vor­stand und war Vor­sit­zen­de des SkF Osna­brück. „Sie haben sich stets den aktu­el­len The­men gestellt und mit Ihrer Arbeit den Ver­band mit­ge­stal­tet. In der gan­zen kari­ta­ti­ven Band­brei­te haben sie blei­ben­de Akzen­te gesetzt“, wür­dig­te der Osna­brü­cker Bischof Franz-Josef Bode Schomaker.

Karlheinz und Doris Schomaker erhielten von Bischof Franz-Josef Bode (rechts) den Silvesterorden, mit dem sie Papst Franziskus ausgezeichnet hat.  Foto: Bistum Osnabrück
Karl­heinz und Doris Scho­ma­ker erhiel­ten von Bischof Franz-Josef Bode (rechts) den Sil­ves­ter­or­den, mit dem sie Papst Fran­zis­kus aus­ge­zeich­net hat.  (Foto: Bis­tum Osnabrück)

Scho­ma­ker grün­de­te unter ande­rem Madame Courage

Die­ses gel­te von der Schwan­ge­ren­be­ra­tung über Ange­bo­te für Geflüch­te­te bis hin zur Grün­dung der Initia­ti­ve „Madame Cou­ra­ge Osna­brück“, die es allein­er­zie­hen­den Stu­den­tin­nen ermög­licht, ihr Stu­di­um erfolg­reich abzu­schlie­ßen. Zudem war Scho­ma­ker Vor­sit­zen­de der ört­li­chen Katho­li­schen Frau­en­gemein­schaft Deutsch­lands (kfd) und über­nahm lei­ten­de Auf­ga­ben in der Katho­li­schen Familienbildungsstätte. 

Bischof Franz-Josef Bode über­reich­te den Silvesterorden

Auch Scho­ma­kers Mann wur­de geehrt. Karl­heinz Scho­ma­ker ist seit 1986 der Tech­ni­sche Lei­ter der gro­ßen Osna­brü­cker Wall­fahrt zur Schmerz­haf­ten Got­tes­mut­ter in Telg­te bei Müns­ter, an der vor Coro­na teil­wei­se mehr als 10.000 Gläu­bi­ge teilnahmen.

Der Sil­ves­ter­or­den

Der Sil­ves­ter­or­den ist benannt nach Papst Sil­ves­ter I. (314 bis 335), des­sen Gedenk­tag der 31. Dezem­ber ist. Er ist einer von sechs päpst­li­chen Ver­dienst­or­den und wird für beson­de­res ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in katho­li­schen Insti­tu­tio­nen sowie auf­grund per­sön­li­cher Ver­diens­te ver­lie­hen. Der Sil­ves­ter­or­den wur­de von Papst Gre­gor XVI. im Jahr 1841 gestif­tet und im Jahr 1905 von Papst Pius X. erneuert.

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