Ich will spü­ren, dass ich lebe“ – Wenn Musik Mut macht und gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung hör­bar wird

Manch­mal gelingt es Musik, das aus­zu­spre­chen, wofür uns sonst lei­der oft die Wor­te feh­len.
Der 31. Mai 2026 war für uns ein sol­cher Abend.
350 Men­schen. Ein aus­ver­kauf­tes Haus. Ein beein­dru­cken­des Poli­zei­or­ches­ter Nie­der­sach­sen. Doch wer an die­sem Abend dabei war, wird sich nicht nur an die Musik erin­nern. Son­dern an eine Bot­schaft, die weit über die Büh­ne hin­aus­reich­te.
Die Idee für die­ses Bene­fiz­kon­zert ent­stand bei Mat­thi­as Meis­ter, Lei­ter der Poli­zei Ber­sen­brück. Mit gro­ßem Enga­ge­ment wur­de sie durch Rena­te Hüls­mann und die Bür­ger­stif­tung wei­ter­ent­wi­ckelt und gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Klütsch sowie den Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern Maren von der Hei­de von der Kreis­spar­kas­se Ber­sen­brück und Johan­nes Koop vom Kul­tur­ring Wirk­lich­keit. Wir kön­nen uns nur von Her­zen bedan­ken.
Ent­stan­den ist ein star­kes Zei­chen für gesell­schaft­li­che Brü­cken und Zusam­men­halt.
Ein Zei­chen dafür, dass wir als Gesell­schaft Ver­ant­wor­tung über­neh­men kön­nen und es enga­giert auch wei­ter müs­sen.
Denn die Erlö­se des Abends kom­men voll­stän­dig dem Frau­en- und Kin­der­schutz­haus des SkF Osna­brück Stadt und Land­kreis e.V. zugu­te.
Die­ser Abend hat sicht­bar gemacht, wor­um es im Frau­en- und Kin­der­schutz­haus jeden Tag geht.

Um Schutz.
Um die Chan­ce auf einen Neu­an­fang.
Und um den Mut, die eige­ne Stim­me wiederzufinden.

Die Berich­te von Hele­ne Wie­be, lore­na Boll­mann und Mech­tild Möl­ler gaben Ein­bli­cke in die täg­li­che Arbeit des Frau­en- und Kin­der­schutz­hau­ses. Sie haben deut­lich gemacht, dass hin­ter jeder Frau und jedem Kind im Haus eine Geschich­te und ein Neu­an­fang steht und die Hoff­nung auf ein Stück Nor­ma­li­tät.
Der Gän­se­haut­mo­ment des Abends ent­stand in dem Moment, als Sus­an Albers die deut­sche Ver­si­on von „Gabri­el­las Song“ inter­pre­tier­te. Kaum ein Lied hät­te die Bot­schaft tref­fen­der aus­drü­cken kön­nen: den Mut, die eige­ne Stim­me wie­der­zu­fin­den. Den Mut, den nächs­ten Schritt zu gehen. Den Mut, das eige­ne Leben zurück­zu­er­obern.
Im Saal war deut­lich spür­bar, wie sehr die­se Lied alle mit­ge­nom­men hat..
Und als dann „Proud Mary“ von Tina Tur­ner erklang, wur­de aus Nach­denk­lich­keit neue Ener­gie. Eine Erin­ne­rung dar­an, dass Ver­än­de­rung mög­lich ist. Dass Stär­ke wach­sen kann. Und dass gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt dort beginnt, wo Men­schen nicht wegschauen.

Und viel­leicht war genau das die stärks­te Bot­schaft des gesam­ten Abends:
Ver­än­de­rung beginnt dort, wo Men­schen Ver­ant­wor­tung über­neh­men.
Nicht irgend­wann. Nicht jemand ande­res. Son­dern wir. Gemeinsam.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an unser Team aus dem Frau­en- und Kin­der­schutz­haus für euren täg­li­chen Einsatz!