Der etwas ande­re Tanz in den Mai

Coro­nabe­dingt fällt in die­sem Jahr vie­les zum zwei­ten Mal aus – so auch die meis­ten Ver­an­stal­tun­gen zum Tanz in den Mai. Daher machen Johan­nes Schä­fer, Chris­ti­an Hart­ke­mey­er, Chris­ti­an Röwe­kamp und Chris­ti­an Rode den Hit „Dan­cing with mys­elf“ (Mit sich selbst tan­zen) von Bil­ly Idol zum Mot­to ihres Tan­zes in den Mai. 

Die Disc­jo­ckeys und Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker orga­ni­sie­ren am Frei­tag, 30. April, ab 18 Uhr einen vir­tu­el­len Mai­tanz „Stream in den Mai“.

Was steht wo auf dem Pro­gramm steht

Gesen­det wird auf streamindenmai.de und mit sechs Kame­ras aus dem Event­haus Orgel­gas­se in Belm. Den Abend eröff­net Lars Glind­kamp mit sei­nem über­re­gio­nal bekann­ten Schla­ger-Bin­go, bei dem die Zuschau­er vir­tu­ell mit­spie­len und auch Prei­se gewin­nen kön­nen. Dazu pas­sen­de Bin­go­schei­ne gibt es vor­ab kos­ten­los über streamindenmai.de. Durch den Abend führt Juli­an Hügel­mey­er, der unter ande­rem Part­ner der Ver­an­stal­tung sowie den Osna­brü­cker Nacht­bür­ger­meis­ter Jakob Lüb­ke inter­viewt, wäh­rend die Band „Live Muk­ke“ sowie die DJs Glit­zi Paler­mo, Jon­ny Beach, thi­sisdjchris, NiK­Ko­las und Chris­ti­an Dieck­mann für Musik sorgen.

Fei­ern für den guten Zweck

Doch der vir­tu­el­le Tanz in den Mai soll nicht nur Spaß machen, son­dern auch zwei guten Zwe­cken die­nen: Die Orga­ni­sa­to­ren arbei­ten ehren­amt­lich, bit­ten jedoch um Spen­den für #hand­fora­hand, einen bun­des­weit täti­gen Soli­da­ri­täts­fonds für freie Büh­nen- und Ton­tech­ni­ker, Beleuch­ter, Büh­nen­ar­bei­ter und Ver­an­stal­tungs­hel­fer sowie den Sozi­al­dienst katho­li­scher Frau­en (SkF). „Wir möch­ten unse­ren Bran­chen­kol­le­gen hel­fen, die gera­de noch mehr als wir unter der Pan­de­mie lei­den“, erklär­te Rode, der selbst Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker ist: „Die gan­ze Bran­che ist gera­de am Boden und benö­tigt unse­re Hil­fe in die­ser schwe­ren Zeit. Denn schließ­lich wol­len wir doch alle wie­der auf Kon­zer­te gehen, Hoch­zei­ten fei­ern oder im Bier­gar­ten sitzen.“ 

War­um die Orga­ni­sa­to­ren den SkF unter­stüt­zen möchten

Ein Groß­teil des Teams von ‚Stream in den Mai‘ hat Kin­der. Wir sind Dank­bar dafür, dass es unse­ren Kin­dern gut geht“, erklär­te Hart­ke­mey­er: „Lei­der haben aber nicht alle Kin­der die­ses Glück und ein sta­bi­les Eltern­haus, wie es unse­re Kin­der haben.“ Des­halb möch­ten Orga­ni­sa­to­ren den SkF unter­stüt­zen. „Gera­de jetzt zu Pan­de­mie-Zei­ten ist die Nach­fra­ge nach Unter­stüt­zung erhöht, da sich bei vie­len Fami­li­en die Lebens­um­stän­de teil­wei­se radi­kal ins Nega­ti­ve ver­än­dert haben“, so die Veranstalter.

Auf die rich­ti­ge Vor­be­rei­tung kommt es an

Die Fra­ge, wie man sich auf den „Tanz in den Mai“-Stream am bes­ten vor­be­rei­tet, beant­wor­te­ten die Orga­ni­sa­to­ren auf ihrer Web­sei­te übri­gens wie folgt: „Stellt euch ein schö­nes Mai­bock kalt, Couch, Wohn­zim­mer­tisch und Möbel raus — heu­te wird getanzt.“ Und sie geben noch den Tipp: „Ver­ab­re­det euch par­al­lel zu einer Videokonferenz.“ 

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