Trä­ger­wech­sel für das St. Anna Mut­ter-Kind-Haus in Osnabrück

Zum 1.Januar 2021 wird das tra­di­ti­ons­rei­che St. Anna Mut­ter-Kind-Haus in Osna­brück in die Trä­ger­schaft des Sozi­al­diens­tes katho­li­scher Frau­en (SkF) Osna­brück e.V. über­ge­hen. Dies teil­ten jetzt der Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se Osna­brück e.V. als bis­he­ri­ger Trä­ger und der SkF mit.

Die Ein­rich­tungs­lei­te­rin Marie-Lui­se Bal­ter-Leist­ner, die Vor­sit­zen­de des Sozi­al­diens­tes katho­li­scher Frau­en Osna­brück e.V., Getrud Lem­men-Kal­ker und der stell­ver­tre­ten­de Cari­tas­di­rek­tor Ulrich Kup­cz­ik (v.l.) freu­en sich, dass das tra­di­ti­ons­rei­che St. Anna Mut­ter-Kind-Haus in neu­er Trä­ger­schaft in die Zukunft blickt. Foto: Cari­tas / Fran­zis­ka Kückmann

Wir freu­en uns sehr, dass der SkF die wich­ti­ge Arbeit wei­ter­führt, die seit Jahr­zehn­ten im St. Anna Mut­ter-Kind-Haus geleis­tet wird“, unter­streicht Ulrich Kup­cz­ik, stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des Osna­brü­cker Caritasverbandes.

Für die SkF- Vor­sit­zen­de Ger­trud Lem­men-Kal­ker fügt sich das St. Anna Mut­ter-Kind-Haus naht­los in das Leis­tungs­spek­trum des SkF: „Der SkF ver­fügt bereits über ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot in der Kin­der- und Jugend­hil­fe. Wir arbei­ten seit vie­len Jah­ren eng mit dem St. Anna Mut­ter-Kind-Haus zusam­men. Daher macht es gro­ßen Sinn, dass wir die Ein­rich­tung vom Cari­tas­ver­band über­neh­men können.“

Für den Cari­tas­ver­band ist der Trä­ger­wech­sel ein wei­te­rer Schritt in einem Struk­tur­pro­zess, der bereits seit län­ge­rem läuft. Ulrich Kup­cz­ik erklärt: „Bis vor eini­gen Jah­ren war der Cari­tas­ver­band Trä­ger vie­ler Sozi­al­ein­rich­tun­gen im gan­zen Bis­tum, von der Nord­see­küs­te bis Glandorf. Das alles haben wir zen­tral gesteu­ert. Weil wir glau­ben, dass loka­le Trä­ger­schaf­ten vor Ort bes­ser zu len­ken sind, haben wir die meis­ten der Ein­rich­tun­gen mit star­ken loka­len Part­nern zusam­men­ge­bracht. Die­sen Schritt gehen wir jetzt auch mit dem St. Anna Mut­ter-Kind-Haus.“ Wich­tig für Kup­cz­ik ist dabei, dass die aner­kannt hohe Qua­li­tät der Arbeit, die Zukunft der Ein­rich­tung und die Arbeits­plät­ze vor Ort gesi­chert sind. 

Zudem wer­de es auch wei­ter­hin eine enge fach­li­che Zusam­men­ar­beit mit der Cari­tas geben.

Für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und die Ein­rich­tungs­lei­te­rin Marie-Lui­se Bal­ter-Leist­ner geht die Arbeit daher wie gewohnt weiter. 

Den SkF ken­nen sie nicht nur aus der Zusam­men­ar­beit vor Ort z.B. mit der Schwan­ge­ren­be­ra­tung, der All­ge­mei­nen Sozi­al­be­ra­tung oder den ambu­lan­ten Erzie­hungs­hil­fen. Vie­le haben bereits an Fort­bil­dun­gen oder Fach­ta­gen auf Bun­des­ebe­ne teil­ge­nom­men, die häu­fig vom SkF  für die über 80 Mut­ter/­Va­ter-Kind-Ein­rich­tun­gen in katho­li­scher Trä­ger­schaft durch­ge­führt werden.

Das St. Anna Mut­ter-Kind-Haus ist ein Hil­fe­an­ge­bot für Müt­ter, die eine inten­si­ve Beglei­tung und Betreu­ung bei der Pfle­ge, Ver­sor­gung und Erzie­hung ihrer Kin­der benö­ti­gen. Oft­mals kom­men die Müt­ter aus sozia­len und psy­chi­schen Pro­blem­si­tua­tio­nen, die es für sie sehr schwie­rig machen, Ver­ant­wor­tung für ihren Säug­ling oder ihr Klein­kind zu über­neh­men. Das Haus bie­tet Platz für acht Müt­ter und ihre Kin­der und nach­ge­hen­des betreu­tes Wohnen.

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