Adop­ti­ons- und Pfle­ge­kin­der­dienst fei­ert sein 40-jäh­ri­ges Bestehen

Bereits 1944 gehör­te die Ver­mitt­lung von Adop­tiv- und Pfle­ge­kin­dern zu den Haupt­auf­ga­ben­ge­bie­ten des SkF e.V. Osna­brück. Seit Dezem­ber 1977 ist die Adop­ti­ons­ver­mitt­lungs­stel­le staatl. aner­kann­te Vermittlungsstelle.Die Schwer­punk­te der inhalt­li­chen Arbeit lie­gen in fol­gen­den Berei­chen:

- Wer­bung, Bera­tung und Vor­be­rei­tung von Adop­tiv- und Pfle­ge­kind­be­wer­bern

- Ver­mitt­lung von Kin­dern in Adop­tiv- und Pfle­ge­fa­mi­li­en

- Bera­tung und Beglei­tung von Adop­tiv- und Pfle­ge­fa­mi­li­en

- Durch­füh­rung von Besuchs­kon­tak­ten – Arbeit mit Her­kunfts­fa­mi­li­en

- Bera­tung jugend­li­cher und erwach­se­ner Adop­tier­ter

- Recher­che nach Ange­hö­ri­gen von Adop­tier­ten

 

Der Fach­dienst setzt sich aus dem Adop­ti­ons­dienst und den Schwer­punkt­be­rei­chen Voll­zeit­pfle­ge und SkF-Inten­siv- Pfle­ge­fa­mi­li­en zusam­men.

Die Auf­ga­ben­schwer­punk­te und die Her­aus­for­de­run­gen an Pfle­ge­fa­mi­li­en haben sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten durch gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen und Rah­men­be­din­gun­gen wesent­lich geän­dert. Dar­aus ergibt sich eine ande­re Bedarfs­la­ge der Kin­der, die aus unter­schied­lichs­ten Grün­den nicht in ihrer Her­kunfts­fa­mi­lie leben kön­nen. Des­halb hat der SkF e.V. Osna­brück die Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te den Bedarfs­la­gen der Kin­der und Pfle­ge­fa­mi­li­en über die Jahr­zehn­te ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt.

2001 wur­de das Kon­zept „Sozi­al­päd­ago­gi­sche Pfle­ge­stel­len“ erar­bei­tet, bei denen die Pfle­ge­el­tern über beson­de­re päd­ago­gi­sche oder per­sön­li­che Kom­pe­ten­zen und Erfah­run­gen ver­fü­gen soll­ten. Die­ses Kon­zept wur­de 2012 unter dem Namen „SkF-Inten­siv-Pfle­ge­fa­mi­li­en“ erneut aktua­li­siert, um Pfle­ge­kin­dern mit Trau­ma­ti­sie­rung und/oder Behin­de­rung gerecht zu wer­den.

Pfle­ge­el­tern­be­wer­ber wer­den vor Auf­nah­me eines Kin­des durch Schu­lun­gen inten­siv auf ihre neue Auf­ga­be vor­be­rei­tet. Nach Auf­nah­me eines Kin­des gehört ein kon­ti­nu­ier­li­ches Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bot zu unse­rem Stan­dard. Hier­zu gehö­ren Bera­tung und Beglei­tung durch eine Fach­kraft, Super­vi­si­on, Pfle­ge­fa­mi­li­en- und Fort­bil­dungs­ta­ge und Grup­pen­an­ge­bo­te.

Struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen in der Jugend­hil­fe des Land­krei­ses Osna­brück führ­ten dazu, dass 2010 die Ver­mitt­lung von Pfle­ge­kin­dern, die Wer­bung, Beglei­tung und Bera­tung von Voll­zeit­pfle­ge­fa­mi­li­en an den SkF e.V. Osna­brück über­tra­gen wur­de. Zehn Mit­ar­bei­te­rIn­nen arbei­ten seit­her ins­ge­samt im Fach­be­reich Adop­ti­ons- und Pfle­ge­kin­der­dienst.

Anläss­lich des 40-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums hat der SkF am 28.10.2017 von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr zu einem Erleb­nis­tag für Pfle­ge­fa­mi­li­en ein­ge­la­den. Im natur­kund­li­chen Muse­um am Schöler­berg in Osna­brück konn­ten die klei­nen und gro­ßen Gäs­te an Work­shops teil­neh­men, in denen expe­ri­men­tiert, gestaunt und aus­pro­biert wer­den konn­te. Sie erfuh­ren von den Mit­ar­bei­tern des Muse­um wie „man einen Dino frei­legt“, dass „Was­ser nicht nur zum Waschen da ist“ und wie sich „Tie­re im Win­ter ver­hal­ten“. Beson­ders gefragt waren die Work­shops „Wer wird denn gleich in die Luft gehen“ und „Kokeln erlaubt“. Hier konn­ten Kin­der und Erwach­se­ne unter kun­di­ger Anlei­tung erle­ben, wel­che Flug­ob­jek­te beson­ders gut flie­gen und wie unter­schied­li­che Mate­ria­li­en leicht oder nur schwer ent­flamm­bar sind. Die bei­den Vor­füh­run­gen im Pla­ne­ta­ri­um „Ein Stern­bild für Flap­pi“ oder „Pro­fes­sor Pho­ton“ führ­ten in die uner­mess­li­che und die geheim­nis­vol­le Welt der Astro­no­mie. Die Atmo­sphä­re des Muse­ums war ein beson­de­res Erleb­nis, es gab viel zu sehen und zu erkun­den, so dass der Vor­mit­tag „wie im Flu­ge“ ver­ging. Es nah­men 38 Kin­der und 40 Erwach­se­ne an die­sem Erleb­nis­tag teil.

Ein beson­de­rer Dank gilt auch Frau Hein und ihrem Team vom Muse­um am Schöler­berg, die die­sen erleb­nis­rei­chen und span­nen­den Vor­mit­tag mit uns organ­siert und durch­ge­führt haben.

 

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