Stif­tung unter­stützt Schrit­te zur Inte­gra­ti­on

Edel­traud Gude (3.v.r.) lei­tet “Step by Step” und berich­tet von den Men­schen, die im Rah­men des Pro­jek­tes beglei­tet wer­den konn­ten. (Bild: Caritas/Matthias Stock­kamp)

Bereits seit zwei Jah­ren unter­stützt der Sozi­al­dienst katho­li­scher Frau­en (SkF) in Osna­brück geflüch­te­te Frau­en und Fami­li­en im Rah­men des Pro­jek­tes Step by Step bei der Inte­gra­ti­on. Die Cari­tas-Gemein­schafts­stif­tung unter­stützt die Arbeit.

SkF-Geschäfts­füh­re­rin Bir­git Ottens berich­tet von den Zie­len des Pro­jek­tes Step by Step. Der stv. Cari­tas­di­rek­tor Gün­ter Sand­fort hört auf­merk­sam zu. (Bild: Cari­tas / Mat­thi­as Stock­kamp)

Ange­fan­gen hat­te alles 2016 in den Räu­men der Kin­der­mahl­zeit. Inzwi­schen ist Step by Step an zen­tra­ler Stel­le und gut sicht­bar in Annas Treff in der Johan­nis­stra­ße in Osna­brück zu fin­den. Jeden Don­ners­tag Nach­mit­tag kön­nen geflüch­te­te Frau­en und Fami­li­en hier Unter­stüt­zung beim “Ankom­men” in der neu­en Hei­mat bekom­men. Edel­traud Gude betreut das Ange­bot des SkF. Um mög­li­che Sprach­bar­rie­ren zu über­win­den wird sie dabei vom Dol­met­scher Moha­mad Alha­ji unter­stützt. Jede Woche besu­chen rund 11 bis 17 Besu­che­rin­nen den offe­nen Treff. 

Gelun­ge­nes Pro­jekt

Mari­an­ne Fried­rich beglei­tet ehren­amt­lich eine Fami­lie in der Dodes­hei­te. (Bild: Cari­tas / Mat­thi­as Stock­kamp)

Zu die­sem gelun­ge­nen Pro­jekt kön­nen wir nur gra­tu­lie­ren”, sagt Gün­ter Sand­fort von der Cari­tas-Gemein­schafts­stif­tung. “Wir unter­stüt­zen Step by Step sehr gern, da das Pro­jekt, das vor allem Fami­li­en zu Gute kommt, sehr gut zu unse­rem För­der­schwer­punkt passt. Dar­über hin­aus haben wir uns auf die Fah­nen geschrie­ben ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment zu unter­stüt­zen und sehen hier, wie dies bei­spiel­haft ver­wirk­licht wird.”

Ein Bei­spiel für die­ses ehren­amt­li­che Enga­ge­ment im Rah­men von Step by Stepstellt Mari­an­ne Fried­rich dar. Die Senio­rin enga­giert sich im Rah­men des Pro­jek­tes und hat dar­über Kon­takt zu einer syri­schen Fami­lie bekom­men, die sie seit­dem inten­siv unter­stützt. Die jun­ge Mut­ter hat sie bei­spiels­wei­se in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zur Geburt des jüngs­ten Kin­des ins Mari­en­hos­pi­tal beglei­tet. “Ich freue mich jedes Mal, wenn es wie­der Don­ners­tag ist und ich zu Step by Step gehen kann.”, erklärt sie strah­lend.

Drei Schrit­te zu einer bes­se­ren Inte­gra­ti­on

Am Anfang steht bei uns der offe­ne Treff jeden Don­ners­tag Nach­mit­tag als beson­ders nie­der­schwel­li­ges Ange­bot”, erklärt SkF-Bereichs­lei­tung Anke Drey­er-Pran­ger. “Dane­ben steht als zwei­ter Step die pro­fes­sio­nel­le Bera­tung und Beglei­tung durch Edel­traud Gude”. Ein­ge­bet­tet ist das Pro­jekt dabei in das loka­le Hil­fe­netz­werk aus Cari­tas-Flücht­lings­so­zi­al­ar­beit, Frau­en­be­ra­tungs­stel­le, Exil-Ver­ein und vie­len ande­ren. 

Die ehren­amt­li­che All­tags­be­glei­tung der geflüch­te­ten Fami­li­en stellt in dem Pro­jekt den drit­ten der drei “Steps” dar, durch die die Unter­stüt­zung struk­tu­riert wird.“Unser Ziel ist es, dass letzt­lich eine Inte­gra­ti­on in die eige­ne Nach­bar­schaft gelingt”, erklärt SkF-Geschäfts­füh­re­rin Bir­git Ottens.

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